kfd Online-Themenabend

kfd Diözesanverband Paderborn, , online
Austausch von kfd und Maria 2.0 „Es reicht jetzt - Frauen stehen auf“

„Frauen in der katholischen Kirche stehen auf“ lautet das Thema eines kostenfreien Online-Themenabends. Dazu begrüßt das Leitungsteam des Diözesanverbands Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaften Deutschlands (kfd) die Autorin Maria Hagenschneider. Sie ist Engagierte der Initiative „Maria 2.0“ und bereichert als Impulsgeberin mit einer Lesung aus ihrem Buch „Es reicht jetzt“ den anschließenden Austausch untereinander.

Bei der Veranstaltung der Reihe „kfd aktuell“ kommen am Donnerstag, 7. Oktober, von 18.30 bis 20.45 Uhr, Aktive des großen Frauenverbands und alle Interessierten ins Gespräch. Anmeldung erfolgen an sekretariat@kfd-paderborn.de mit Angabe der Veranstaltungsnummer B9, Name, Adresse, Telefon und Mail-Adresse.

Die Teilnehmenden diskutieren Fragen, die wenige Tage zuvor bei der zweiten großen Plenarsitzung im Frankfurter Dom zum bundesweiten Gesprächsformat „Der synodale Weg“ auf der Agenda stehen. Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche in den Grundfesten erschüttert. Inzwischen ist klar, dass kirchliche Strukturen ihn begünstigen. „Der synodale Weg“ soll daran etwas ändern, aber er ist ins Stocken geraten. Ist er nur eine Täuschung, wie der Kirchenrechtler Norbert Lüdecke vermutet, oder eine echte Chance? Wie können Gläubige Reformen unterstützen, dran bleiben und den Druck hochhalten, damit sich tatsächlich etwas Grundlegendes verändert? Wie Tausende engagierter Frauen ist Maria Hagenschneider davon überzeugt, dass eine Erneuerung nur gelingen kann, wenn den Frauen in der Kirche der gebührende Platz zukommt. Er geht darum, dass sie endlich ernst genommen werden. Die Zukunft der Kirche hängt davon ab.

Der auf zwei Jahre angelegte „Synodale Weg“ hat im Dezember 2019 begonnen. Die Synodalversammlung mit 230 Mitgliedern kommt vier Mal zusammen. Nach dem ersten Termin im Januar 2020 finden die kommenden Plenarsitzungen vom 30. September bis 2. Oktober 2021 sowie vom 3. bis 5. Februar und vom 8. bis 10. September 2022 statt. Das Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben.