© CHAINFOTO24 / Shutterstock.com
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Missbrauch, Aufarbeitung und Prävention

Hier finden Sie Anlaufstellen für Betroffene sowie Informationen zur Aufarbeitung von Missbrauch und zur Präventionsarbeit im Erzbistum Paderborn.

Sexualisierte Gewalt und geistlicher Missbrauch haben Menschen verletzt und Vertrauen zerstört – auch im Raum von Kirche. Das Erzbistum Paderborn stellt sich dieser Verantwortung und arbeitet an transparenter Aufarbeitung, an Unterstützung für Betroffene sowie an nachhaltiger Präventionsarbeit.

Auf dieser Seite finden Sie gebündelte Informationen, Anlaufstellen und weiterführende Links zu den offiziellen Angeboten des Erzbistums Paderborn.

Hilfe und Unterstützung für Betroffene

Menschen, die sexualisierte Gewalt oder geistlichen Missbrauch im kirchlichen Kontext erlebt haben, stehen im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Das Erzbistum Paderborn bietet verschiedene Unterstützungs- und Beratungsangebote an.

Auf der zentralen Informationsseite finden Sie:

  • unabhängige und kirchliche Ansprechpersonen
  • Möglichkeiten zur vertraulichen Kontaktaufnahme
  • Hinweise zu Beratung, Begleitung und Anerkennungsleistungen
  • Informationen zum weiteren Vorgehen

 

Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn hat einen umfassenden Aufarbeitungsprozess begonnen. Dieser erfolgt unter Einbindung unabhängiger Gremien und wissenschaftlicher Expertise.

In Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn wird derzeit eine kirchenhistorische Studie zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum erarbeitet. Die Veröffentlichung des ersten Teils der Studie ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Ziel ist es, Strukturen, Verantwortlichkeiten und Entwicklungen transparent zu machen und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen.

 

Prävention Schutz vor sexualisierter Gewalt

Prävention ist ein fester Bestandteil kirchlicher Arbeit. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Erwachsene zu schützen und Grenzverletzungen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Die Präventionsarbeit im Erzbistum Paderborn umfasst unter anderem:

  • verbindliche Schutzkonzepte
  • Schulungen und Qualifizierungen
  • klare Verfahrenswege bei Verdachtsfällen
  • eine Kultur der Aufmerksamkeit und Verantwortung

 

Geistlicher Missbrauch

Neben sexualisierter Gewalt thematisiert das Erzbistum Paderborn ausdrücklich auch geistlichen Missbrauch. Dabei geht es um den Missbrauch von Autorität, Macht oder spirituellem Vertrauen in seelsorglichen oder geistlichen Beziehungen.

Für Verdachtsfälle gibt es eine eigene Beauftragtenstelle mit klaren Zuständigkeiten.

 

Weitere Informationen

Die Mitarbeitenden-Zeitung wirZeit informiert regelmäßig über Prävention, Intervention und Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn, unter anderem mit Interviews von Fachleuten, Betroffenenvertreterinnen und – vertretern sowie Verantwortlichen.

 

Zur aktuellen Ausgabe der wirZeit