© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi
HIER BEI UNS. - Der Weg zum Seelsorgeraum Höxter

Der Weg zum neuen Seelsorgeraum

Kirche lebt dort, wo Menschen ihren Glauben teilen, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft gestalten. Mit HIER BEI UNS. machen wir uns gemeinsam auf den Weg in die Zukunft unseres Seelsorgeraumes Höxter – verwurzelt in unserer Region und offen für das, was vor uns liegt.

Warum "HIER BEI UNS."?

Kirche hat viele Gesichter. Hier bei uns.

Sie lebt in unseren Gemeinden und Kirchorten, in Chören und Verbänden, in Besuchsdiensten und Ferienfreizeiten, in Kindertagesstätten, Vereinen und Initiativen. Vor allem aber lebt sie durch die Menschen, die ihren Glauben teilen, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft gestalten.

Seit Generationen prägen Menschen auf diese Weise das Leben im Kreis Höxter. Vieles ist vertraut. Anderes unterliegt dem Wandel der Zeit. Auch heute stehen Kirche und Gesellschaft vor Veränderungen. Manche Entwicklungen werfen Fragen auf. Andere eröffnen neue Möglichkeiten.

Mit dem zukünftigen Seelsorgeraum Höxter beginnt für die katholische Kirche im Kreis Höxter ein neues Kapitel. Es ist Teil des Bistumsprozesses im Erzbistum Paderborn, der den Rahmen für die weiteren Entwicklungsschritte vorgibt.

Wie kirchliches Leben künftig konkret gestaltet wird, lässt sich jedoch nicht am Schreibtisch planen. Es orientiert sich an den Erfahrungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten der Menschen vor Ort.

Deshalb steht unser gemeinsamer Weg unter dem Titel:

HIER BEI UNS.

Nicht über Menschen reden. Sondern mit ihnen.

Unser Weg

Gemeinsam Schritt für Schritt

Die Entwicklung des zukünftigen Seelsorgeraumes Höxter braucht Zeit. Deshalb orientieren wir uns an mehreren aufeinander aufbauenden Etappen.

Bevor Entscheidungen getroffen werden können, möchten wir die Menschen, ihre Erfahrungen und das kirchliche Leben in unserer Region besser verstehen. Darauf aufbauend werden wir entdecken, unterscheiden und gestalten.

Jede Etappe hat ihren eigenen Schwerpunkt.

ZUHÖREN

Was bewegt die Menschen in unseren Gemeinden?

Jede Gemeinde, jeder Kirchort und jedes Dorf erzählt seine eigene Geschichte. Deshalb beginnt unser gemeinsamer Weg mit dem Zuhören.

Was beschäftigt die Menschen? Was macht Hoffnung? Wo gibt es Sorgen und Herausforderungen? Und was braucht es, damit Glaube, Kirche und Gemeinschaft auch künftig lebendig bleiben können?

(Aktuelle Etappe 2026)

ENTDECKEN

Den Blick auf das richten, was da ist

Unsere Region ist reich an Menschen, Ideen und Orten, an denen Glauben gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.

Gemeinsam möchten wir entdecken, was bereits heute trägt, Hoffnung macht und Zukunft ermöglicht.

(geplant für 2027)

UNTERSCHEIDEN

Erkennen, was wichtig wird

Nicht alles muss neu werden. Nicht alles kann bleiben, wie es ist.

Gemeinsam möchten wir wahrnehmen, was unserer Kirche im Kreis Höxter wichtig ist und welche Schwerpunkte uns in die Zukunft führen können.

(geplant für 2027)

GESTALTEN

Zukunft gemeinsam entwickeln

Aus Zuhören, Entdecken und Unterscheiden entstehen konkrete Perspektiven für den zukünftigen Seelsorgeraum Höxter.

Dabei kommt es nicht zuerst auf Strukturen an, sondern auf Menschen, die Verantwortung übernehmen und Kirche vor Ort lebendig gestalten.

(geplant für 2028)

Schauen wir auf die Wirklichkeit

 

Die Menschen im Kreis Höxter erleben Kirche sehr unterschiedlich. Viele verbinden mit ihrer Gemeinde persönliche Erinnerungen, Gemeinschaft und lebendigen Glauben. Gleichzeitig zeigt der Blick auf die vergangenen zwanzig Jahre deutliche Veränderungen, die nahezu alle Bereiche kirchlichen Lebens betreffen.

 

Katholikinnen und Katholiken

2005: 103.349

2025: 70.549

 

Gottesdienstteilnehmende

2005: 20.280

2025: 5.051

 

Taufen

2005: 842

2025: 460

 

Kirchenaustritte

2005: 134

2025: 708

 

Diese Entwicklungen zu betrachten fällt nicht immer leicht. Trotzdem gehören sie zur Wirklichkeit, in der wir über die Zukunft der Kirche sprechen. Deshalb stellen wir die Auswertungen für den Kreis Höxter und die einzelnen Pastoralen Räume transparent zur Verfügung.

Die Zahlen erzählen nur einen Teil der Wirklichkeit. Sie sagen nichts über persönlichen Glauben, Hoffnung oder Engagement aus. Sie helfen uns jedoch dabei, Entwicklungen wahrzunehmen und die Herausforderungen der kommenden Jahre besser zu verstehen.

Verwurzelt in unserer Region

Der Kreis Höxter ist seit Jahrhunderten von christlichem Leben geprägt. Klöster, Stifte, Kirchengemeinden und geistliche Gemeinschaften haben Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind.

Von Corvey über Marienmünster und Hardehausen bis Herstelle reichen die Wurzeln einer Tradition, die unsere Region mitgeprägt hat. Dabei geht es nicht nur um historische Gebäude oder bedeutende Orte. Es geht um eine Haltung, die über Generationen weitergegeben wurde.

Eine dieser Einsichten ist bis heute aktuell:

Gute Entscheidungen brauchen Zeit.

Sie entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, gemeinsam hinschauen, das Wesentliche erkennen und Verantwortung übernehmen.

Diese Haltung möchten wir auch auf unserem Weg zum zukünftigen Seelsorgeraum Höxter leben.

Aktuell - von September bis November 2026

Zuhören

HIER BEI UNS. Unterwegs durch den Kreis Höxter

Bevor wir über die Zukunft sprechen, möchten wir zunächst wahrnehmen, was heute ist.

Deshalb besuchen wir im Herbst 2026 alle sieben Pastoralen Räume im Kreis Höxter. Bei Gesprächsabenden vor Ort möchten wir erfahren, was die Menschen bewegt, welche Fragen sie beschäftigen und welche Entwicklungen sie in ihren Gemeinden wahrnehmen.

Im Mittelpunkt stehen nicht fertige Antworten, sondern die Erfahrungen, Perspektiven und Beobachtungen der Menschen vor Ort.

Denn die Zukunft unseres gemeinsamen Seelsorgeraumes beginnt mit dem Zuhören.

Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralverbund Corvey bewegt.
mehr lesen
  • 02.09.2026(Mittwoch)
  • 18:30 Uhr
  • Residenzstadthalle HöxterWallstr. 1537671 Höxter
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralverbund Warburg bewegt.
mehr lesen
  • 10.09.2026(Donnerstag)
  • Veranstaltungsort wird noch benannt 34414 Warburg
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen beschäftigt.
mehr lesen
  • 14.10.2026(Mittwoch)
  • 18:30 Uhr
  • Veranstaltungsort wird noch benannt 37688 Beverungen
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralen-Raum Börde-Egge bewegt.
mehr lesen
  • 22.10.2026(Donnerstag)
  • 18:30 Uhr
  • Hüssenberghalle EissenAgissenstr. 3034439 Willebadessen
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralen-Raum Brakeler Land bewegt.
mehr lesen
  • 06.11.2026(Freitag)
  • 18:30 Uhr
  • Bürgerhaus GehrdenRathausstr. 1133034 Brakel
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralen-Raum Steinheim-Marienmünster-Nieheim bewegt.
mehr lesen
  • 12.11.2026(Donnerstag)
  • 18:30 Uhr
  • Stadthalle SteinheimSchützenplatzallee 332839 Steinheim
Bistumsprozess

Gesprächsreihe: HIER BEI UNS.

Wir möchten wissen, was die Menschen im Pastoralen-Raum Bad Driburg bewegt.
mehr lesen
  • 19.11.2026(Donnerstag)
  • 18:30 Uhr
  • Veranstaltungsort wird noch benannt 33014 Bad Driburg

Gut zu wissen

Die katholische Kirche im Erzbistum Paderborn und damit auch im Kreis Höxter steht vor großen Veränderungen. Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken geht zurück, viele Gemeinden werden kleiner und auch die personellen und finanziellen Ressourcen verändern sich.

Der Bistumsprozess möchte auf diese Entwicklungen reagieren. Ziel ist es, kirchliches Leben auch in Zukunft so zu gestalten, dass Menschen Glauben leben, Gemeinschaft erfahren und Kirche vor Ort erleben können.

Die bisherigen sieben Pastoralen Räume im Kreis Höxter werden in den kommenden Jahren zu einem gemeinsamen Seelsorgeraum zusammengeführt.

Damit folgt der Kreis Höxter dem Weg, den das Erzbistum Paderborn für das gesamte Bistum vorgesehen hat.

Wie dieses Miteinander künftig konkret gestaltet wird, soll Schritt für Schritt entwickelt werden.

Nein.

Der Prozess verläuft in mehreren Etappen. Aktuell geht es darum, wahrzunehmen, welche Menschen in unserer Region leben, was sie bewegt und wie kirchliches Leben heute aussieht.

Konkrete Entscheidungen über die zukünftige Gestaltung des Seelsorgeraumes stehen erst in späteren Prozessschritten an.

Ja.

Nicht alle Entscheidungen werden vor Ort getroffen. Manche Rahmenbedingungen und Entwicklungsschritte werden vom Erzbistum für das gesamte Bistum vorgegeben.

Gleichzeitig lebt die Entwicklung des zukünftigen Seelsorgeraumes von den Erfahrungen, Beobachtungen und Ideen der Menschen vor Ort. Deshalb ist es wichtig zu hören, was Menschen bewegt und welche Perspektiven sie einbringen.

Nein.

Kirchliches Leben entsteht dort, wo Menschen ihren Glauben teilen, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft gestalten.

Deshalb richtet sich der Blick im Bistumsprozess nicht nur auf Strukturen und Gebäude, sondern vor allem auf die Menschen und die Formen kirchlichen Lebens vor Ort.

Nein.

Fragen zu Immobilien sind ein Teil des Prozesses.

Im Mittelpunkt steht jedoch die Frage, wie Menschen auch künftig Glauben erleben, Gemeinschaft erfahren und Kirche gestalten können.

Deshalb spricht das Erzbistum bewusst von einer pastoralen Entwicklung und nicht nur von einer Verwaltungs- oder Strukturreform.

Nein.

Der zukünftige Seelsorgeraum Höxter soll nicht einfach eine größere Version heutiger Strukturen sein.

Es nicht darum, Bestehendes lediglich zusammenzufassen oder Gremien, Zuständigkeiten und Abläufe immer weiter zu vergrößern. Vielmehr stellt sich die Frage, wie Glauben, Gemeinschaft und Verantwortung in Zukunft gut organisiert und gelebt werden können.

Deshalb werden im Bistumsprozess bewusst neue Formen der Zusammenarbeit gesucht. So entsteht beispielsweise nicht einfach eine Fusion der bisherigen Kirchengemeinden, sondern eine neue Pfarrei, in die Bestehendes schrittweise überführt wird.

Was davon künftig trägt und wie Verantwortung konkret wahrgenommen wird, wird nach und nach gemeinsam entwickelt.

Die Entwicklung eines gemeinsamen Seelsorgeraumes braucht Zeit.

Menschen, Gemeinden und Orte unterscheiden sich. Gute Entscheidungen entstehen nicht über Nacht.

Deshalb sind mehrere Schritte vorgesehen: zuhören, wahrnehmen, unterscheiden und gestalten.

Die Pastoralen Räume bleiben während der Übergangszeit wichtige Orte kirchlichen Lebens und gemeinsamer Verantwortung.

Gleichzeitig wachsen sie Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Seelsorgeraum zusammen.

Die konkrete Ausgestaltung wird in den kommenden Jahren entwickelt.

Aktuelle Informationen zum Bistumsprozess finden Sie auf der Internetseite des Erzbistums Paderborn:

www.bistumsprozess.de

Über Entwicklungen im Kreis Höxter informieren wir regelmäßig hier auf der Seite HIER BEI UNS.

Monsignore Andreas Kurte

Gisela Fritsche

Dekanatsreferentin